Blickfang

Wie ein Sonnenuntergang

den sich kaum wer entziehen kann

Ein emotionaler Augenblick

dessen Anmutung mir ins Auge rückt

 

So seh ich‘s mit Frauen wie Dir

Ich mags zu inspizieren

Nenn es nicht „Spionieren“

Ich sehe einfach gerne Schönes an

 

Auf der Suche nach dem magischen Element

dass Du vielleicht gar nicht kennst

weil Du Dich anders beachtest

vielleicht kritischer betrachtest

 

Aber irgendwann verstehst du die Magie

wenn du selbst einmal Dinge siehst

die deinem Atem rauben

und dir einmal kurz, Meine Sicht auf Dich erlauben

Quack

 

Hab ich irgendwas verpasst?

Du bist gewachsen

warst doch selbst noch ein Kind

wie das in deinen Armen

 

und jetzt?

Als wär ich eingefroren

rast alles vorbei

Jahrzehnte vergangen

 

und ich alter nicht

nur auf dem Papier

das muss aber lügen

denn ich bin immer noch hier

 

seh mein Schloss in der Ferne

doch ich steck im Sumpf

seit Jahren

 

...quack... quack...

 

Die Erzählung vom Märchen

war wohl selbst nur eins

Ein Land mit Milch und Honig

fand ich bisher keins...

Was ist Leben?
 

Leben


Leben ist nehmen

Leben ist geben

Leben ist gehen

Leben ist still stehn

Warten und sehen


Leben ist verstehn

Oder unwissend Vertraun

Etwas aufzaubaun

Und einzureissen


Leben ist Veränderung

Und Spannung

Leben ist Schmerz und

Verantwortung


Leben ist Lieben

Und Lieben lassen

Leben an und für sich

Kann ich nie ganz erfassen


Doch eins weiß ich

Leben ist kurz

Und voll kostbarer Momente

Meist lohnts nicht

Ständig zu rennen


Denn Leben ist in sich gehn

Und genießen

Zu Pflanzen

Und zu sehn, wies anfängt zu sprießen 


Leben kann und will ich

Mir nie schlecht reden lassen

denn auch wenn andere Ihres hassen

Ist es das wertvollste

Was wir neben Liebe haben

Leben

 
Ichs
 

Das Leben scheint wahllos

Geordnet von Chaos

Geplant und verworren

Voll Rosen und Dornen


Und im Mittelpunkt Ichs

Ein jedes für sich

Ego als Gründe

Auf denen wir bauen

 

Wer versucht denn schon

Von sich wegzuschaun?

Seinen Gegenüber zur Abwechslung

Mal aufzubaun?

Ohne dabei sein Ego zu streicheln.


Gibts das? Mag sein

Aber die Regel sind Einsen

Auch Paare sind nich selten

Doch werden sie selten verschmelzen

 

Das Ich bleibt immer, 

als wichtigster Nenner

Für beinahe Jeden

So kannst du Leben verstehen

Die Grundform 

Doch wie will ichs praktisch begreifen?


Kann Liebe etwa reifen?

Durch Sprünge über seinen eigenen Schatten?

Ich will es begreifen

Kann so, Beziehung erwachen?

 

Ist es nicht Nähe die wir begehrn?

Zu stehn, Im Zentrum eines andren?

Doch wie kann ich sowas erwarten

Wenn ich selbst kaum vermag?


Vielleicht sollte Ich damit starten

Meine Mitte zu verschieben

Jemand anderen rein zu stellen

Und so Lernen, zu lieben

 

Reime in Sicht
Möglicherweise nicht ganz dicht
erbricht ein lichter Wicht ganz erpicht
ein Gewicht an Gedicht...
Unfassbar... nicht?

 

Wann?

 Beschissener Unsinn

Bindung zu sehn

Irgendwie schmerzt es

Was bei Andern geht

 

Kann nur zu sehn

Wortlos, still

Würd gern selbst sein

Was ich will

 

Doch Ich bin hier

Und nicht daneben

Das was ich will

Ist kein andres Leben

 

Aber Aspekte davon

Ein Stück von allem

Gesehn werden

Gefallen

 

Ja, vielleicht will Ich ein Andrer sein

Hülle auf, Seele raus

Aber ich soll warten und vertrauen

Doch worauf?

 

Um mich herum sprießen Früchte

Doch unter mir, verdorrt derweil

die Hoffnung ans Ende der Wüste

Und ich selbst, alter dabei

 

Einfach ausbrechen

Es gibt einen Plan, 

Einen Weg, den ich nicht verlassen 

Will und kann

 

Oder ich irr mich

Warte zu gebannt

Auf einen Zug

Der vor Jahren verschwand...

 

 

 

 

Schon wieder ein Emo Gedicht...

Ich seh das so mit all den Paaren
Würd sie gern in Kühltruhen verwahren
Und Männer um mich rum kastrieren
Damit sich die Ladys ihre Beine nur noch für meinereins rasieren

Würd auch gern ständig den Coolen spielen
Und mein Aussehen auf latenter pimpen
Damit alles weibliche Gedöhns, beginnt nur noch auf mich zu schielen
Und sich nicht andauernd nur die anderen finden

Aber könnt ich doch bloß alle Wünsche leben
Dann würd ich auch Verlieben verbieten
Außer bei beidseitiger Einigung
Schriftlich festgehalten, vermeidet man so die Steinigung

Denn lieber von nem Haufen Kiesel erschlagen
Als hoffnungslos seine Gefühle für die Falsche verbraten

Und ausserdem zu guter letzt muss ich sagen:
Bei all den Schmetterlingen in meinem Magen
Würd ich allzu gern mal Durchfall haben...

 

 

Frieden

 

Hindernisse überwunden

Hoch, runter, Oben, unten

Meine Laune ist nicht gesunken

 

Die Sonne scheint auch Nachts

Wenn du nichts sehen kannst

Hab viel davon getankt

 

Das reicht locker bis morgen

Weg mit Kummer und Sorgen

Hab beschlossen mir Hoffnung zu borgen

 

Von ner Quelle die niemals stehn bleibt

Nichts zurück will und mir gerne leiht

Bin gefüllt und für Neues bereit

 

So viel Segen ist da

Wenn auch teils noch unsichtbar

Vater, du bist Wunderbar

 

Und sonderlich

Aber sicherlich

Nich langweilig

 

Ich bin auf nen guten Weg

Auch wenn ich bisher viel rotes seh

Doch ich geh weiter, bleib nich stehn

 

Ich glaub daran, das sich manifestiert

Was festgesetzt ist, lang schon von dir

Und derweil bet ich und warte... hier...

 

 

Rot meint Weiter

 

 

Einmal geschüttelt

Alles abgefallen

Der Winter kann kommen

Ich bin jetzt Frei

 

Grün, es geht rüber

links, rechts, egal

Bei Rot einfach weiter

Ich hab die Wahl

 

Spür ich Freiheit

Dann ist das mein Weg

Unfrieden sagt mir

Wohin es NICHT geht

 

Endlich gespült

Hats zu lang gehalten

Wollt aus meiner Scheiße

Origami Kunst falten

 

Und jetzt?

Schau ma mal

Die Reise geht vorwärts

Zurück liegt viel zu viel

War nicht Schnell genug

Muss weiter ans Ziel

 

Laufen

Bin schnell unterwegs

Denn still rum zu stehn

Zerlegt

 

Anfang

Ende, Gelände

Meine Wände 

sprechen Bände

 

Sind Neu gestrichen

Waren ausgeblichen

Nich mehr ausgeglichen

 

Grün, rot, blau

Weiß nicht mehr ganz genau

Wohin ist das WOW

 

Würd es gerne sichten

Denk, ER wirds schon richten

Und das Ende vernichten

 

Dann gibts nur noch Gelände

Und perlweiße Wände

Ab in SEINE Hände

Gelände

 

 

 

 

Ende!

Licht An

Lüge Aus

Und Raus

Mit dem Kläger!

 

Kein Flüstern mehr

Keine säuselnden Stimmen

AK-47

ein donnerndes Getöse!

 

Und eine Stimme

brüllt sanft

Gnade und Erlösung!

 

Durch Blut versiegelt

Können auch Werke und Taten

Dieses Opfer der Liebe

Niemals verraten!

 

Und durch das Opfer Christi

Nicht durch eigne Kraft

Lös ich nun alle Geliebte

Von eben jener Macht

 

Eben Jenen Gedanken

Die Werke und Gesetz

Über Gnade stellten

 

 


Muse verloren

Es geht mal Hoch
Mal Runter
Wird immer Bunter
Mal Unten 
Mal Oben
Fall hinunter
Auf den Boden

 

Wie Gelähmt
Und Verwundet
Geschunden
Meine Muse ist verschwunden

 

Will sie wieder finden
Mal verstehn
Woran es liegt
dass sie fliegt
Oder Fällt
Im Schatten 
Oder Licht steht

 Das geht mal ne Weile

Und ich Power 
ohne Ende
Es strömt
Ja es fließt
Meine Worte sprechen
Bände

 

Und dann
Aus
Luftleer
Verbraucht
Wie ausgesaugt
Kommt nichts mehr
Aus meinem Bauch

 

Und ich liege da
Und
Find keine Worte
Keine
Gar nichts
Will mehr

Gehn... 

 

 


Lass mich los!

 

Wollte rüber
Drüber
Nur einmal rum
Doch dein Griff
Er war grob
Und er zog mich
Mit Wumms

 

Wie soll ich voran gehn
Wenn du mich so angehst?
So fall ich doch nur!
Viel zu stark auf die vier
Meine Knie, aufgeschürft
Was sagst du dazu?

 

Lass mich frei!
Lass mich gehn!
Ich will einfach nur los
Behandel mich einmal
Als wär ich schon groß

 

Verdammt, Mama
Ich bin jetzt schon Vier
Und du tust so als wär ich
Hier beinah krepiert

 

Ein Laster rauscht vorbei
Ein Bus und ein Zug
Ich wär schon längst drüben
Wärst Du nicht so grob

Deckel aufn Topf

 

Gott oh Gott

Hilf mir armen Tropf

Mir Hengst im Stall

Der endlich frei sein will

geladen, ungebändigt

Gelüstet es mir ständig

wenn ich einen Blick hinüber wage

Verfängt sich diese eine Frage

Darf ich dich berühren?

Will dich einmal nur noch spüren

und mich herunter kühlen

 

...

 

oh Gott oh Gott

Hilf mir armen Tropf

Schlag mir nen Deckel auf den Topf

oder nimm diese Gedanken

Alle 

aus meinem Kopf

Sturz

 

Du fällst

Das steht außer Frage

Wohin ist egal

Doch wichtig, die Lage

 

Unten

bist du todgeweiht

Wenn dein Blick

sich mit dem Staub vereint

 

Ein Sturz auf den Rücken

raubt dir den Atem

Doch vor dir liegt Hoffnung

Du darfst jetzt nicht warten

 

Auch wenn du blutest

Wunden verheilen

Hol aus, Nur ein Schlag

wird dich befreien

 

Nicht vor der Schlacht

die hat erst begonnen

doch den Kampf um dich selbst

 

hast du gerade gewonnen

Ein Liebesgedicht

 

Worte

um zu beschreiben

Wer ich bin

Was ich denke

und wo ich steh

 

Gedanken malen

Wie Licht die Luft durchbricht

und zeigt

Was sonst nicht sichtbar ist 

 

Ich bin Inspiriert 

von seltsamen Melodien

der Klang der Stille

scheint so laut wie nie

 

Deine Sprache

ein Flüstern im Wind

und doch wie Donner

klar und bestimmt

 

Schönheit

Leben

Das alles gehört mir

Und das wars auch schon

mehr muss auch nicht

 

Ich nehm und genieß es

bin dankbar und atme ein

Und dann 

gefüllt wie ein Schwamm

muss ich, werd ich 

all das teiln

 

Und jeder Vers der Liebe

ist ein Vers an dich

Denn du bist es

der Liebe ist

 

 

Von Hinten (Ernst genommen)

 

Nach gründlicher ANALyse

mit dem Spiegel an meiner Blöße

ergibt sich zu meiner Freude

Es ist keine Hämorride 

 

Anal Trombose nennt sich der Schlingel

Der sich nun wie ein Hoden Gebimmel

an meinem After gesetzt

und von da an gegen meine Nerven hetzt

 

Der Doktor könnte schneiden

Ich selbst nur Salbe einreiben

Aber in jedem beider Fälle

Heilung geschieht in Bälde

 

Solang fällt mir halt das Sitzen schwer

sowie jede Art von Analverkehr

Womit ich nur an Stuhlgang denke

und jetzt mal besser das Thema 

in eine andere Richtung lenke…

 

 

Hallo, mein Name ist Ernst und ich bitte euch Mich zu nehmen!!

Spiegelbild

 

Hab kurz in mein Spiegelbild geguckt

hab mich grad vor mir selbst geduckt
Hab gedacht

wer kann das sein
Hab gelacht und dachte mir

NEIN

Das bin Ich
Also

diese Person
diese Hülle
diese Version
eines fröhlichen Menschens
eines bleichen Gesichts
eines blonden Engels
eines wandelnden Lichts

Hab gelacht und dachte mir

NEIN
Ich seh mich völlig anders
Bin damit allein
Denn jeder andere 
sieht nur Haut und Haare
sieht das was ich gebe
sieht die fleischliche Ware 

Doch ich selbst seh nur mich
ohne Makel

IMMER schön
Was mein Spiegel zeigt
will Ich nicht verstehn

Denn dort drinnen 
Steht ein Mann
sieht mir ähnlich
und glotzt mich an
Als wärn Wir

beide
eine Person
als wärn Wir

beide 
unsres Vaters Sohn

Der Eine

der Welt 
der andre

des Himmels
das eine das zählt 
das wär dann mein Pimmel